Fischer & Friends mit c.t.201-Lesespielen

Dabei handelt es sich um ein Schauspiel-Ensemble rund um die Schauspielerin und Dramaturgin Gabriele Maria Fischer, deren unerschöpfliche Liebe zur Literatur dazu geführt hat, zwei ihrer erfolgreichsten „Lesespiele“ im KABARETT A-Z zu präsentieren. Alle mitwirkenden Akteure waren oder sind noch Mitglieder der freien Kölner Theatergruppe „c.t.201“, die seit ihrer Gründung  1993 mit unkonventionellen Theaterproduktionen und gesellschaftlich relevanten Themen Furore gemacht hat. Man darf auf literarische Leckerbissen gespannt sein, die witzig und abwechslungsreich kombiniert und mitreißend präsentiert werden. Folgende Programme sind bei uns zu erleben:

Bücher haben ihre Schicksale – Sa 28. 11. 19:30 Uhr

Mit Heidrun Grote, Gabriele Maria Fischer und Sunga Weineck.
Habent sua fata libelli -Bücher haben ihre Schicksale: »Die Bibel«, »Der Name der Rose«, »Harry Potter«, »Fahrenheit 451« – ja, auch Bücher haben Schicksale! Sie reden miteinander und tauschen sich aus; sie sind miteinander verbunden über mehr als nur ein ›rotes Lesebändchen‹. Ein Motiv wird im nächsten Buch wieder aufgenommen und fortgesponnen; ein Schriftsteller oder Autor findet sich plötzlich als Figur im Buch eines Kollegen wieder; und in Bibliotheken, werden Bücher im wahrsten Sinne des Wortes ›geboren‹ und auch ›vernichtet‹. Ein Abend darüber, was Bücher für uns bedeuten, wie sie uns Freunde und Feinde sein können, wie sie unser Denken und Handeln beeinflussen. Adson von Melk: „Bisher hatte ich immer gedacht, die Bücher sprächen nur von den menschlichen oder göttlichen Dingen, die sich außerhalb der Bücher befinden. Nun ging mir plötzlich auf, daß die Bücher nicht selten von anderen Büchern sprechen, ja, daß es mitunter so ist, als sprächen sie miteinander.“

Old Shatterhand feiert Weihnachten – Sa 12.1 2. 19:30 Uhr

Mit Gabriele Maria Fischer und Tomasso Tessitori.
Ich verkünde große Freude. Old Shatterhand feiert Weihnachten! Winnetou beschert Nuggets. Und Old Shatterhand singt Weihnachtslieder. Kara ben Nemsi und Hadschi Halef Omar rufen eine Weihnachtsbaum-Manufaktur ins Leben. Und der Student Karl May rettet einer Familie im Erzgebirge das Leben – mit einem großen Weihnachtsgedicht. Wenn Sie »Ihren« Karl May bisher nur aus den bekannten Geschichten und Filmen kannten, werden Sie an diesem Abend eine ganz andere Seite dieses »fabulierenden Spießbürgers« der vorletzten Jahrhundertwende kennen lernen. Weihnachten war nicht nur für seine Helden, sondern auch für Karl May selbst immer ein ganz besonderer Zeitpunkt: Viele Katastrophen im Leben des Autors geschahen immer zu Weihnachtszeit. Und doch feiert kaum ein Dichter in seinem Werk so gern und schillernd  das Christfest. Karl May: „Nun wurden die Nuggets herausgeholt und unter dem Weihnachtsbaume nach Winnetous Anordnung in vier gleich große Haufen zerlegt. Dann zündeten wir die Lichter an. Als alle Lichter brannten, sangen wir das Lied ›Stille Nacht, heilige Nacht.“